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Jarosław Borszewicz *** szukam świata w którym jedna jaskółka czyni wiosnę gdzie szewc chodzi w butach gdzie jak cię widzą to dzień dobry szukam świata.

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Prezentacja na temat: "Jarosław Borszewicz *** szukam świata w którym jedna jaskółka czyni wiosnę gdzie szewc chodzi w butach gdzie jak cię widzą to dzień dobry szukam świata."— Zapis prezentacji:

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2 Jarosław Borszewicz *** szukam świata w którym jedna jaskółka czyni wiosnę gdzie szewc chodzi w butach gdzie jak cię widzą to dzień dobry szukam świata w którym człowiek człowiekowi człowiekiem (aus dem Gedichtband Zezowaty duet)

3 Jarosław Borszewicz Rozmowa z nieobecną nie odchodź I zabierzesz co najwyżej ciało ale przecież Reszta i tak zostanie ze mną II nazostawiałaś siebie Nieobecna wszędzie tam gdzie cię nie ma jest mi ciebie za dużo III uwierz mi Nieobecna ja musiałem odejść po to by przekonać się że byłaś najmądrzejsza najpiękniejsza najpotrzebniejsza wybacz ale gdybym nie odszedł nigdy bym o tym nie wiedział IV Nieobecna odezwij się czasem ciekawy jestem gdzie i z kim teraz umierasz (aus dem Gedichtband Zezowaty duet)

4 Uwe Berger Namenlos In all das Leben bin ich verwoben auch durch dich, den unbekannten, den namenlosen Menschen, dessen Gesicht aufblitzt für Sekunden in der Menge, dem ich gegenübersitze in der Bahn diesmal und nie mehr. Kann Verlorenes unverloren sein? Du verfliegst wie ein Schall. Nur die Buchstabenschwärze meiner Verse bewahrt die Erinnerung an dich, das vorgeschobene Kinn, den großen Mund, das rätselhafte Geflecht deiner Gedanken. Soll ich dein Verfliegen bedauern? Vielleicht, vielleicht nicht. Aber in all das Leben bin ich verwoben, unverlierbar, auch durch dich. (aus dem Gedichtband Leise Worte)

5 Uwe Berger Brot und Salz Die Frauen bringen uns das warme Brot, das hat den Duft der Erde, die das Weiß des Schnees durchbrach, zerrieb die Winternot, und hat die Kraft des Lichts, das sommerheiß vom Himmel sank, sie stehn im weißen Kleid, Karalkalpakin und Ukrainerin, und schenken uns das Salz von Lust und Leid, das Salz der Erde, das ins Leben kam, des feuchten Auges, das uns Glück verhieß, des Tränenbaches, der das Blut mitnahm, des Schweißes, der die Dürre blühen ließ, und geben alles mit dem Lächeln hin, das aufbewahrt die Furchen, die da waren in den Gesichtern unter weißen Haaren. (aus dem Gedichtband Den Granatapfel ehren)

6 Marianne Bruns Nachtgewitter Zwielicht, Dämmerung... Zeit, da die Erde, auf der wir taggewiß regieren, als kreisender Stern sich erweist, schwer zu bestehende Zeit zwischen Tag und Nacht! Da schwankt, da entgleitet, unheimlich wächst da die Welt. Fahler leuchten, fremder duften die Blumen, wenn der Tag vergeht. Wolfsmilch, Skabiose, Steinbrech, Ackergauchheil? Abgestreift haben sie ihre Namen, keiner Art gehören sie mehr an. Unberührbar, tief versunken blühen sie wachstumsfreudig der Nacht, der tiefen Nacht entgegen. Dich kennt hier niemand mehr. Still. Mache dich klein, schweige! Sieh, wie der Himmel dunkel dahinweht, horch, wie der Wald sich menschenvergessen dehnt! Aus Wipfeln nieder, aus Büschen empor und am Boden hin zirpt es, knarrt, flüstert, schwirrt, nagt, atmet, schweigt es. Schweigt. Da: ein Geschöpf, tagsüber „Reh” geheißen, taucht aus dem Waldgrund auf und bricht, daß Zweige krachend schlagen – „ein Mensch! ein Mensch!” – entsetzt ins Dickicht. Und wieder Starre, Stummheit, Schweigen. Ein Glühwurm, grünlich, schwebt, ein Käuzchenflügel wirft die Luft, lau, dir ins Gesicht. Etwas Ungreifbares wächst in den gilbendgrünen, dämmertoten, erblindeten Himmel – ist die Erde aus ihrer Bahn? – reckt sich der Wald ins Ungemessene? – etwas, riesenmächtig, emporgebäumt, verfinsternd wie Weltuntergang, drängt schnell heran, schnell wie der Sturm. Den Abendstern verschlingt es. Es brüllt dich an. Dich sucht es. Nach dir greift es. Das Licht verfällt. Und: angsterfaßt, furchtdurchkrallt, panikbesessen: – renne, Mensch, rette dich, springe, kleines Vieh, he, hüpfe, winziger Balg! – nach Hause, hinter Mauern, unter Menschen. Bevor die Nacht dich erwürgt! Dir auf Fersen folgt krachend ein Blitz, Schloßen schlagen ins Fenster hinein, Sturm reißt die Tür auf. Tobend umgrollt, murrend umschwelt es dich, den es verjagt hat. Läßt ab. Zieht weg. Und tiefe, dunkle, kühle Nacht fällt ein. (aus dem Band Luftschaukel)

7 Judith Bernhardt die lüge die lüge mit der du geboren wurdest die lüge die dich begleitet hat die lüge die dich zerfraß die lüge die mich auch leiden ließ die lüge die du an dein Kind weiter gegeben hast die lüge die du in dein grab nahmst die lüge die wie ein gespenst rumgeistert die lüge die ich nicht töten kann die lüge die auch in mein grab mitgehen wird

8 Peter Bichsel BLUMEN Dann stellte er sie sich in einem Blumenladen vor, mit grüner Schürze und Nelkenlächeln. Er würde eintreten und fragen, ob es hier Blumen zu kaufen gebe und sie würde erschrecken und lächeln und sagen: „Fast nur Blumen”, und er würde auch lächeln. „Ja, ich sehe”, würde er sagen. Dann würde er fragen: „Duften sie?” Sie gibt keine Antwort. Sie nimmt eine gelbe Blume aus der nächsten Vase in die Hand und dreht sie zwischen Zeigefinger und Daumen. „Was wünschen Sie?” will sie fragen, läßt es aber sein. „Hat er gefragt, ‘duften sie’”, fragt sie sich. „Mir wird es peinlich”, denkt sie. In Gedanken versucht sie ihm zuzuflüstern, was er zu sagen hätte: „Sie haben viele Blumen hier.” „Lieben Sie die roten Blumen.” „Astern gefallen mir gut.” „Wie heißen die Blumen.” Aber sie hat es vergessen. „Viele Blumen haben Sie hier.” – „Ich liebe Blumen”, würde sie sagen. „Astern gefallen mir”, könnte er sagen. „Vor allem die roten”, würde sie antworten. Und sie weiß, daß sie duften, aber „Blumen duften ganz anders”, sagt sie. Und er würde nichts sagen. Und später würde sie fragen: „Was tun Sie hier?” und er würde antworten: „Ich verkaufe Blumen.” „Warum duften sie nicht?” sagt sie. „Es sind Papierblumen.” „Oh, sie sind schön”, flüstert sie. „Aber sie duften nicht”, sagt er. „Kann man den Duft nicht herstellen?” bemitleidet sie ihn. Oder er würde sagen: „Ich stelle Papierblumen her.” „Oh, das ist sicher schwer”, sagt sie darauf, „ich möchte das auch können, aber ich liebe Papierblumen nicht.” „Warum stelle ich Papierblumen her?” würde er im Weggehen denken.

9 Jan Stępień Chłopczyk Chłopczyk wyrywa skrzydełka pszczółce Dusi ją pulchnym paluszkiem i na chwilę daje jej odpocząć Znudzony zabawą miażdży pszczółkę zmęczony wraca do kochanych rodziców Idą do kościoła (Aus dem Gedichtband Spóźnione lato)

10 Jan Stępień Gwiazda Marzy by dłonie ogrzać ciepłem nieodległej gwiazdy Ziemia od dawna promieniuje ludzkim chłodem (Aus dem Gedichtband Spóźnione lato)

11 Jan Stępień Wątpliwości Maleńki kot umiera z przerażeniem w oczach Więc jaki sens jego narodzin? Moja ufność w reinkarnacyjny krąg buntuje się przeciwko Stwórcy (Aus dem Gedichtband Spóźnione lato)

12 Jan Stępień Ptaki Jeszcze mieszkają na drzewach lecz już nie śpiewają Są wystraszone naszymi myślami Niedawno jadły nam z ręki (Aus dem Gedichtband Spóźnione lato)


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